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Nachfolgend finden Sie aktuelle Informationen und Initiativen rund um das Thema der frühkindlichen Bildung. Gerne führen wir auch Ihre Projekte und Initiativen auf unserer Website auf: news(at)fruehkindliche-bildung(dot)ch
Fachtagung "Früh gefördert- gut gestartet"
Am 06. November 2010 organisiert der Gesundheitsdienst der Stadt Bern zur Halbzeit des Pilotprojektes primano eine Praxistagung zur Zukunft der Frühförderung. Von 09.30-16.00 können im Kursaal Bern Referate und Workshops zu Praxiserfahrungen im Frühbereich besucht werden. Anmeldeschluss: 20. September 2010
- Tagungsprogramm (3.3 MB)
Worlddidac 2010 "Zukunft Bildung"
Vom 27. -29. Oktober findet an der Messe Basel die Worlddidac 2010 statt. Die internationale Bildungsmesse steht dieses Jahr unter dem Motto "Zukunft Bildung" und vermittelt in einer Kombination von Ausstellung, Foren, Podiumsgesprächen, Seminaren und Weiterbildungsworkshops neuste Erkenntnisse der Wissenschaft und Szenarien zum Wandel des Bildungssystems auf allen Stufen. Im Zentrum stehen die Themenschwerpunkte neue Technologien und Medien, der Wandel der Berufsbildung, «Bildung Nachhaltige Entwicklung» sowie klassische und alternative Formen im Kindergarten und in der Frühpädagogik
Weltkonferenz über frühkindliche Bildung im September 2010
Vom 27.- 29. September 2010 findet in Moskau die erste Weltkonferenz zur frühkindlichen Bildung statt. Regierungsvertreter und Bildungsexperten aus allen Weltregionen werden daran teilnehmen und über politische Ziele in diesem Bildungsbereich diskutieren
Fachtagung "Betreuungsgutscheine in der Stadt Luzern"
Am 21. September 2010 informiert die Stadt Luzern im Verkehrshaus über das nun seit einem Jahr laufende Pilotprojekt "Betreuungsgutscheine für die familienergänzende Kinderbetreuung im Vorschulalter". Anschliessend findet eine Diskussion mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Forschung, Verwaltung und Verbänden statt. Nachmittags können drei verschiedene Workshops zum Thema besucht werden.
Informationen und Anmeldung:
Stadt Luzern, Kinder Jugend Familie, kjf(at)stadtluzern(dot)ch
- Einladung Tagung (130 KB)
Tagung "Ausserschulisches Lernen"
An der pädagogischen Hochschule Luzern findet am 10. September 2010 eine Tagung zum Thema Ausserschulisches Lernen statt. Die Tagung bietet Gelegenheit, die Leitideen und Vorgehensweisen, aber auch die Wirksamkeit des Ausserschulischen Lernens zu thematisieren und einer wissenschaftlichen Erörterung zu unterziehen. Es referieren:
- Prof. Dr. Franz X. Bogner (Universität Bayreuth, Biologie)
- Dr. Jorge Groß (Universität Hannover, Biologie)
- Christian Heuer (Pädagogische Hochschule Freiburg, Geschichte)
- Dr. Johanna Schockemöhle (Hochschule Vechta, Geographie)
Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten. Anmeldeschluss: 3. September
Grund- und Basisstufe: Ein Erfolgsmodell?
Am 09. September findet in der ZHAW in Winterthur eine Tagung zu Vor- und Nachteilen einer Grund- oder Basisstufe statt. Die Tagung des Forum Bildung widmet sich dem Projekt "EDK-Ost 4-8", das im Juni 2010 abgeschlossen wurde. Während der letzten sieben Jahre fanden in zehn Kantonen der Schweiz sowie im Fürstentum Liechtenstein Schulvesuche mit einer Eingangsstufe statt. An der Tagung stellen die Verantwortlichen des Projektes und Personen mit praktischer Erfahrung die Ergebnisse vor und stellen sich der Diskussion
Familie stärken - Kinder unterstützen
Am 03. September lädt die Universität Zürich zu einer Fachtagung mit dem Thema "Familie stärken - Kinder unterstützen" ein. DozentInnen und ReferentInnen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vermitteln neueste Ergebnisse aus der Klinischen Entwicklungs- und Familienpsychologie und informieren über den aktuellen Stand bei der Stress- und Resilienzforschung zu Kindern und Familien. Die Veranstaltung richtet sich an Fachpersonen aus Praxis und Forschung, welche mit Eltern, Kindern und Jugendlichen arbeiten, oder sich mit dem Themenkreis befassen
Lehrgang "Frühe sprachliche Förderung - Schwerpunkt Deutsch"
Seit 2009 bietet die Berufsfachschule Basel BFS den Lehrgang "Frühe sprachliche Förderung - Schwerpunkt Deutsch" für Betreuungspersonen aus Spielgruppen und Tagesheimen an. Der Lehrgang kann als berufsbegleitende Weiterbildung innert zwei Jahren absolviert werden und wird mit einem kantonalen Zertifikat abgeschlossen
KUSS- Kunst und Schule Schweiz
Die Netzwerkplattform KUSS ist Teil des Programmschwerpunktes "Arts & Education" der Schweizerischen UNESCO-Kommission und soll eine verbesserte kulturelle und künstlerische Bildung von Kindern und Jugendlichen ermöglichen. Die Plattform vernetzt Lehrpersonen, Kunstschaffenden und Kultur-Institutionen aller Kunstsparten, die sich in der Kulturvermittlung für Kinder und Jugendliche engagieren
Neue internationale Studie der UNESCO
Die UNESCO hat eine neue Studie zur Eingliederung von FBBE in internationale Bildungsprogramme veröffentlicht. Untersucht wurden die politischen Massnahmen zur Integration in den Ländern Brasilien, Jamaika, Neuseeland, Slowenien, Schweden und des Arrondissement Gent
Nationaler Bildungsplan für die Frühstufe gefordert
Die Schweizerische UNESCO-Kommission fordert gemeinsam mit dem Netzwerk KInderbetreuung die Einführung eines nationalen Bildungsplanes für Kinder bis 4 Jahre. Das Projekt steht kurz vor der Lancierung und basiert auf den Erkenntnissen, des vom Netzwerk Kinderbetreuung herausgegebenen Grundlagenpapier "Bildungspläne für die familien- und schulergänzende Kinderbetreuung". Darin wird im Vergleich mit aktuellen Studien festgehalten, dass sich Bildungspläne nicht nur optimal auf die Lern- und Entwicklungsprozesse von KIndern und somit auch auf die Qualität von Betreuungsangeboten auswirken, sondern auch massgebend an der ganzheitlichen Ausbildung der Kinder beteiligt sind. Die Schweiz hinkt dabei der internationalen Entwicklung hinterher- schon in vielen Ländern sind Bildungspläne für die Frühstufe bereits Realität. Das Grundlagenpapier hät aber auch fest, dass ein nationaler Bildungsplan für Kleinkinder in der Schweiz nur dann erfolgreich werden kann, wenn er die Besonderheiten des Schweizerischen Bildungsystem anerkennt und integriert. Das Projekt startet voraussichtlich im Herbst dieses Jahres. Das Marie-Meierhofer-Institut für das Kind (MMI) wird die Erarbeitung eines solchen Bildungsplanes vornehmen und im kommenden Jahr in Krippen testen
Empfehlungen der Jacobs Foundation für eine bessere Frühförderung
Die Jacobs Foundation hat ein Themenpapier zur frühkindlichen Bildung veröffentlicht. Nebst einem Interview mit der Entwicklungspsychologin Heidi Keller, fasst es die am im Mai stattgefundenen Round Table der Stiftung getroffenen Empfehlungen für wirksame Frühförder-Programme zusammen und verweist dabei insbesondere auf den positiven Effekt der Frühförderung auf die Integration von Kindern mit Migrationshintergrund
Projektabschluss EDK-Ost 4-8
Die Erziehungsdirektorenkonferenz der Ostschweizer Kantone sowie des Fürstentums Liechtenstein (EDK-Ost) hat den Schlussbericht zum Projekt "EDK-OSt 4-8" vorgelegt. Seit 2003 haben wurden in zehn Kantonen Schulversuche mit der Grund- oder Basisstufe durchgeführt und evaluiert. Mit diesen Versuchen wurde eine pädagogische und organisatorische Neuausrichtung der Eingangsstufe erprobt, die dem Lernanspruch von Kindern zwischen vier und acht Jahren besser gerecht werden sollte. Der Unterricht in der Basis- oder Grundstufe erfolgt in altersdurchmischten Klassen und fokusiert unter anderem das spielerische Lernen. Dadurch sollen die Kindern eine individuelle und frühzeitige Förderung erhalten und besser integriert werden. Der Schlussbericht vergleicht nun die Resultate der beiden Modelle und fasst die Erfahrungen aus der interkantonalen Zusammenarbeit und aus der Projektarbeit in den Kantonen und dem Fürstentum Liechtenstein zusammen
Kinderkrippen in der Stadt Zürich 2009
Das Sozialdepartement der Stadt Zürich hält im Report zur familienergänzenden Kinderbetreuung 2010 fest, dass das Angebot an Betreuungsplätzen im letzten Jahr um 5% erweitert werden konnte. Dadurch sei der Bedarf weitgehendst abgedeckt, so die Medienmitteilung. Das Departement will den Fokus in den nächsten Jahren auf die Qualität der Kinderkrippen richten
Deutsche UNESCO-Kommission warnt: "Nicht an frühkindlicher Bildung sparen"
Vor dem Bildungsgipfel in Berlin am Donnerstag, 10. Juni, warnt die Deutsche UNESCO-Kommission vor Einsparungen bei der frühkindlichen Bildung. Bund und Länder müssen nicht nur in den Ausbau von Betreuungsplätzen, sondern auch in die Qualität der Bildung in Kindertagesstätten investieren. "Unsere Kinder werden großen Herausforderungen gegenüberstehen, vor allem den Auswirkungen von Klimawandel und Globalisierung. Wir müssen sie schon im Kindergarten mit Wissen und Fähigkeiten ausstatten, um sich in der Welt von morgen zurechtzufinden. An dieser Stelle darf nicht gespart werden", so Walter Hirche, Präsident der Deutschen UNESCO-Kommission
Bildungsszenario Schweiz 2010-2019
Das soeben vom Bundesamt für Statistik herausgegebene Szenario für das Bildungswesen der Schweiz der Jahre 2010-2019 hält fest, dass die Schülerzahlen insbesondere der Vorschulstufe deutlich ansteigen wird. Aufgrund der zunehmenden Geburtenrate und der Erweiterung der Vorschulstufe in Folge des HarmoS-Konkordats, rechnen die Verfasser des Szenarios mit einem Zuwachs der Schülerzahlen bis 2015 im Vergleich zu 2009 um 8% (+11'000 Schülerinnen und Schüler). Die Verfasser merken an: "Verstärkt wird dieser Anstieg durch die laufenden Reformen auf dieser Stufe. Falls bis dahin in der ganzen Schweiz für alle Kinder ab vier Jahren ein Vorschulbesuch von zwei Jahren eingeführt wird, dürfte die Schülerzahl in der betrachteten Periode um 13% (+19'000 Kinder) zunehmen."
Mehr Betreuungsplätze für Vorschulkinder im Kanton Zürich
Mit einer deutlichen Mehrheit von 62,4% haben sich die Zürcher Bürgerinnen und Bürger für den Gegenvorschlag des Kantonsrates zur Initiative «Kinderbetreuung Ja» ausgesprochen. Die Initiative von SP, Grünen, Alternative Liste (AL) und Gewerkschaften hingegen wurde mit einem Nein-Anteil von 65,5 Prozent abgelehnt. Der Gegenvorschlag verlangt von den Zürcher Gemeinden, dass ein bedarfsgerechtes Angebot von Betreuungsplätzen für Kinder im Vorschulalter angeboten wird. In welcher Form und welchem Umfang dies geschieht, bleibt den Gemeinden überlassen. Die Finanzierung erfolgt durch Elternbeiträge und Beiträge der Gemeinden.
Ausbildung zur SpielgruppenleiterIn
Seit 24 Jahren bietet die IG Spielgruppen Schweiz zertifizierte Aus- und Weiterbildungskurse an. Der Grundkurs befähigt zum Leiten einer eigenen Spielgruppe. Er bildet die Basis für die sieben Aufbaumodule bis hin zum Zertifikat sowie für die Spezialisierungskurse „Waldspielgruppenleiterin – Naturpädagogik“, „Integration – Sprachförderung“ und „Unter 3“. Die Kurse richten sich sowohl an angehende und aktive Spielgruppenleiterinnen und -leiter, als auch Mütter und Väter, Tageseltern, Grosseltern, Wieder- und Quereinsteigerinnen und weitere Interessierte
Frühe Förderung- Grundlagenpapier der Schiess Unternehmensberatung
Die Schiess Unternehmensberatung unterstützt Gemeinden und Städte bei der Entwicklung von ganzheitlichen Strategien der Frühen Förderung. Dazu hat die Firma ein Grundlagenpapier zum Thema Frühe Förderung erstellt
Pestalozzi-Preis 2010
Pro Juventute, LCH und UNICEF Schweiz verleihen auch dieses Jahr am Tag der Kinderrechte den Pestalozzi-Preis. Für den Pestalozzi-Preis 2010 sind innovative Betreuungsangebote für Kinder und Jugendliche gesucht, welche die frühkindliche Förderung und die Stärkung der Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen unterstützen. Bewerbungsfrist ist der 09. Juli 2010
Frühförderung kurz erklärt
Mathilde Schulte-Haller erklärt in der aktuellen Ausgabe des terra cognita (Schweizer Zeitschrift zu Integration und Migration der EKM) kurz und prägnant Inhalte, Erfolge und Schwerpunkte der Frühförderung in der Schweiz. Sie zeigt auf, dass die Trennung zwischen Vorschul- und Schulzeit als kulturspezifisches Konstrukt zu verstehen ist und dass Bildungsinhalte in der Vorschulzeit zu unserem demokratischem Bildungssystem gehören müssen
NUBBEK-Projekt in Deutschland
Im Sommer 2010 werden in Deutschland die Daten von rund 2000 zwei- und vierjährigen Kindern mit ihren Familien, davon etwa ein Drittel mit Migrationshintergrund, erhoben. Ziel dieser national angelegten Studie ist die Erhebung von empirischen Daten zur frühkindlichen Bidlung, Betreuung und Erziehung in Deutschland. Das NUBBEK-Projekt wird von einem Konsortium geleitet, das sich aus mehreren Instituten und EinzelwissenschaftlerInnen zusammensetzt und wurde am 02.02.2010 gestartet
Qualitätsrahmen für die schulische Tagesbetreuung
Der Vorstand von Bildung und Betreuung hat einen Vorschlag zu den qualitativen Rahmenbedingungen in den schulergänzenden Tagesstrukturen veröffentlicht. Das Papier richtet sich an Leitungspersonen und Mitarbeitende in den Betreuungseinrichtungen ebenso wie an die Verantwortlichen in den Behörden und Exekutiven der Gemeinden und Kantone. Es dient einerseits als Leitlinie für die Planung und Einrichtung von Tagesstrukturen, andererseits als Instrument, um die Qualität einer Einrichtung zu reflektieren oder zu prüfen
Mehr Frühförderung für die Stadt Zürich
Der Integrationsbericht der Stadt Zürich 2009 hält fest, dass genügend familienexterne Betreuungsplätze bestehen, diese jedoch nur selten von bildungsfernen Familien mit Migrationshintergrund genutzt werden. Um Defizite noch vor dem Eintritt in das Bildungswesen ausgleichen zu können, prüft die Stadt Zürich zurzeit, wie sie zusätzliche Hilfestellungen leisten kann und wie sich diese gemeinsam mit den bestehenden Aktivitäten an einer
eigentlichen «Strategie Frühförderung» ausrichten lassen
Bundesrat will Integrationspolitik verbessern
Der Bundesrat hat aufgrund der parlamentarischen Aufträge durch die Motionen Schiesser sowie SP-Fraktion die Weiterentwicklung der Integrationspolitik aus einer Gesamtsicht geprüft. Die Motion der sozialdemokratischen Fraktion forderte eine gezielte Intervention bei schulischen und sprachlichen Defiziten von Kindern mit Migrationshintergrund und bedarfsgerechte Sprachangebote für deren Eltern. Der nun vorgelegte Bericht schlägt vor, dass der Bund künftig in der Integrationsförderung eine aktive strategische Rolle einnimmt. Er soll verbindliche Zielvorgaben vorgeben und die Qualitätssicherung mit der Entwicklung geeigneter Instrumente gewährleisten. Die Behebung der schulischen und sprachlichen Defizite der Kinder mit Migrationshintergrund fällt in erster Linie in die Zuständigkeit der Kantone. Das BFM leistet im Rahmen eines von 2009 bis 2011 laufenden Modellvorhabens zur frühen Förderung einen Beitrag im Sinne der Innovationsförderung
Bericht zur Weiterentwicklung der Integrationspolitik des Bundes
Betreuungsgutscheine Stadt Luzern: Fazit nach einem Jahr
Die Stadt Luzern zieht nach einem Jahr eine positive Bilanz des Pilotprojektes Betreuungsgutscheine: alle Eltern erhalten die gleiche finanzielle Unterstützung, die Wartelisten bei Kindertagesstätten haben sich verkürzt, Übergangsprobleme gibt es praktisch keine mehr. Ein ausführlicher Evaluationsbericht ist für das Frühjahr 2011 geplant
- Medienmitteilung (40 KB)
Kurs: Bildungsarbeit mit Vorschulkindern
Kindundbildung.ch bietet mit diesem 4-tägigen Kurs einen Einblick in die Bildungsarbeit mit Kindern im Vorschulbereich. Der Kurs richtet sich an Kleinkinderzieherinnen und -erzieher, Fachpersonen Betreuung bzw. an andere Fachpersonen, die in Kindertagesstätten tätig sind
Familienergänzende Betreuung im Kanton Zürich
Am 13. Juni werden die Zürcherinnen und Zürcher über die Volksinitiative "Kinderbetreuung Ja!" und den Gegenvorschlag des Kantonsrates abstimmen. Dabei ist der Bedarf an Betreuungsplätzen zentrales Argument. Berechnungen der Firma Infras haben nun ergeben, dass die Nachfrage nach Betreuungsplätzen von der Höhe der Elternbeiträge beeinflusst wird
Trinationaler Bildungsbericht: Projekte zur frühkindlichen Bildung
Im Auftrag der Christoph Merian Stiftung hat Cornelia Conzelmann die drei Länder Deutschland, Finnland und England bereist und die Zusammenarbeit von Gesellschaft und Staat bei der Erziehung der KInder verglichen. Sie leitet daraus Empfehlungen für die Schweiz ab
Neues Glossar: Alles in Kürze erklärt
Neu finden sie in unserem Glossar alle wichtigen Begriffe rund um das Thema frühkindliche Bildung kurz erklärt und mit Links zu weiterführenden Seiten- ein Besuch lohnt sich!
Eltern gesucht!
Für die Längsschnittstudie FRANZ sucht die Universität Fribourg Eltern mit Kindern, die zwischen dem 31. Oktober 2006 und dem 31. Mai 2007 geboren wurden, und bereit sind sich mit zwei Treffen an einer Studie zur frühkindlichen Entwicklung zu beteiligen. Als Preis winkt eine Städtereise nach Paris
Bildungs- und Resilienzförderung im Frühbereich: erste Ergebnisse
Insgesamt 25 Kindertagesstätten nehmen am Projekt "Bildungs- und Resilienzförderung im Frühbereich" des MMI teil. Das seit Juni 2009 laufende Projekt versucht ein Bildungsbewusstsein in Kindertagesstätten zu prägen sowie eine Diskussion rund um Bildungspläne im Frühbereich und Professionalisierung der pädagogischen Fachkräfte anzuregen. Der Newsletter des Bildungsprojektes präsentiert nun Erfahrungen und erste Ergebnisse
Tageseltern in Österreich
Tageseltern können eine interessante Alternative zu einer Betreuung in Kindertagesstätten und Horten darstellen. Eine breit gefasste Studie des Österreichischen Instituts für Familienforschung (ÖIF) widmet sich nun vollständig dieser Betreuungsform. Nebst einer Literaturanalyse führt sie die rechtliche Situation sowie die gegenwärtige Betreuungssituation in Österreich auf. Befragungen der Tageseltern wie auch der Eltern geben Aufschluss darüber, welche Motivationen und Erwartungen hinter einer solchen Betreuung stehen. Die Studie stellt unter anderem fest, dass sich eine Betreuung durch Tageseltern insbesondere für Kinder unter 3 Jahren eignet
Frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung. Was kann die Schweiz lernen?
Der von Margrit Stamm und Doris Edelmann herausgegebene Band untersucht den aktuellen Stand der frühkindlichen Bildung in der Schweiz, vereint dabei wichtige Kenntnisse aus Forschung und Theorie und versucht Entwicklungsperspektiven für das schweizer Bildungssystem zu erarbeiten. Das Buch fasst dabei Ergebnisse der im Frühjahr 2009 unter dem Patronat der Schweizerischen UNESCO-Kommission und in Zusammenarbeit mit der Universität Fribourg stattgefundenen internationalen Tagung zur frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung in der Schweiz zusammen
Frühe Bildung auf dem Prüfstand. Welchen Stellenwert nimmt frühkindliche Bildung in den Köpfen der Gesellschaft wirklich ein?
Die in Deutschland durchgeführte Telefonbefragung der Deutschen Telekom Stiftung zeigt die Erwartungshaltungen von Eltern und Nicht-Eltern an eine frühkindliche Bildung auf: 44,2% der Befragten sprachen sich für eine frühzeitige Vorbereitung von Kindern auf die Schulzeit aus, eine frühe Bildung von Kindern unter drei Jahren wurde aber mehrheitlich abgelehnt. Über 50% der befragten Eltern wären bereit, zusätzlich weitere € 30,- im Monat für die Betreuung ihrer Kinder zur Verfügung zu stellen. Die zusätzlich interviewten Erzieherinnen und Erzieher bewerteten frühkindliche Bildung grundsätzlich positiv, bemängelten aber die gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen ihrer (Bildungs-)Arbeit
Nachhaltigkeit und Impulseffekte von Finanzhilfen für familienergänzende Kinderbetreuung
Seit sieben Jahren läuft das Impulsprogramm des Bundes zur Schaffung von zusätzlichen Plätzen der Tagesbetreuung von Kindern. Das Bundesamt für Sozialversicherung hat nun Nachhaltigkeit und Impulswirkung der Finanzhilfen für familienergänzende Kinderbetreuung evaluiert. Die Studie betont die Nachhaltigkeit dieses Programmes: 99% der finanziell unterstützten Kinderbetreuungsstätten existieren auch nach vier Jahren ohne Finanzhilfen noch. Nur 7% der Kindertagesstätten konnten den Wegfall der Finanzhilfen nicht genügend kompensieren. Eine direkte Impulswirkung konnte nicht nachgewiesen werden
Bundesrat schlägt Verlängerung des Impulsprogrammes für familienergänzende Kinderbetreuung vor
Gute Nachrichten: Der Bundesrat will während weiteren vier Jahren neue Kinderbetreuungsplätze schaffen und rund 80 Millionen Franken investieren. In einer am Mittwoch veröffentlichten Botschaft des Bundesrates wird die Verlängerung des auf acht Jahre befristeten Bundesgesetzes über Finanzhilfen für familienergänzende Kinderbetreuung vorgeschlagen. Der Fokus soll dabei auf die Betreuung von Kindern im Vorschulalter gelegt werden
Ergebnisse des ersten nationalen Bildungsberichtes 2010 zur FBBE
Am 04. Februar 2010 wurde der erste nationale Bildungsbericht für die Schweiz veröffentlicht. Der Bildungsbericht soll die Zusammenarbeit zwischen Bund und Kantonen stärken und vereint so sowohl nationale als auch regionale Forschungsergebnisse zum Bildungssystem der Schweiz. Der Bericht betont analog zu internationalen Studien die grosse Relevanz der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung für den weiteren Bildungsverlauf und die persönliche Entwicklung des Kindes. Nicht nur das Schuleintrittsalter, sondern auch sozioökonomische Faktoren sind hier massgebend und oft Ursache von Benachteiligungen im Bildungssystem. Statt Zahlen konnte der Bildungbericht hier jedoch nur Mutmassungen veröffentlichen. Der Elementarbereich in der Schweiz ist bisher kaum statistisch erfasst worden. Festgehalten wird jedoch bereits jetzt, dass sowohl quantitativer als auch qualititativer Nachholbedarf im Bereich der FBBE für die Schweiz besteht. Gründe hierfür könnten sowohl die im Bildungsbericht festgestellten fehlenden Investitionen der Schweiz für den Vorschul- und Frühbereich, als auch der Mangel an Betreuungsplätzen (-50'000) und das Fehlen eines eineheitlichen Bildungskonzeptes für den Frühbereich sein
Erfahrungsbericht zur Bildungsorientierung in Kitas
Das Kinderhaus Artergut der Stadt Zürich hat sich in den letzten Jahren mit verschiedenen Konzepten der Bildungsorientierung in Kitas auseinandergesetzt und Ansätze zu verschiedenen Themen erprobt. Der Erfahrungsbericht des Kinderhauses zeigt, wie zentral die Raumgestaltung in Kitas sein kann. Wichtige Element der Bildungsorientierungs sind laut Bericht aber auch eine Betreuung, die sich an den kindlichen Interessen ausrichtet, das Schaffen von herausfordernde Angeboten und ein intensiver Austausch mit den Eltern. Der Bericht kann für 30 Franken bei bestellungen.sd(at)zuerich(dot)ch bestellt werden
Masterstudiengang "Frühe Kindheit"
Die Pädagogische Hochschule Thurgau bietet in Zusammenarbeit mit der Universität Konstanz ab Herbst 2011 diesen Kooperations-Masterstudiengang an. Der Studiengang ist international und interdisziplinär angelegt, arbeitet mit mehreren Partnerinstitutionen zusammen und schliesst an das neu gebildetete Kompetenzzentrum "Frühe Kindheit" der Kooperationspartner an
Frühpädagogische Lernziele im Vergleich
Die 2009 erschienene Vergleichsstudie des «Service de la recherche en éducation» (SRED) des Erziehungsdepartements des Kantons Genf (DIP) hat die unterschiedlichen Lernkonzepte und -ziele der Betreuer im frühkindlichen Bereich einerseits sowie der Kindergärtnerinnen und Kindergärtner anderseits untersucht. Die Studie hat aufgezeigt, wie sehr der frühkindliche Bildungsbereich nach wie vor in seiner Bedeutung unterschätzt und von Vorurteilen geprägt wird. Die Angst vor einer Verschiebung schulischer Inhalte in den Vorschulbereich ist gross, die Bildungsinhalte für Kinder zwischen 3-4 Jahren werden absichtlich minimal gehalten
FBBE ist auch Gesundheitssache!
Soziale Ungleichheit kann in ungleich verteilten Bildungschancen resultieren. Dass gerade Kinder aus bildungsfernen Familien von Angeboten der FBBE profitieren, ist mehrfach nachgewiesen worden. Soziale Ungleicheit kann aber auch in ungleich verteilten Gesundheitschancen resultieren. Die Bertelsmann Stiftung (D) schenkt diesem Umstand mit dem Projekt "Kitas bewegen" besondere Beachtung: Ziel des in den letzten drei Jahren abgehaltenen Projektes war die Verknüpfung der beiden Bereiche Bildung und Gesundheit, um die Qualität in Kindertageseinrichtungen zu verbessern. In der Schweiz setzt sich die Gesundheitsförderung Schweiz für dieses Anliegen ein. Sie hat bereits mehrere Projekte zu dieser Thematik initiert und begleitet, so beispielsweise die Informationsplattform "Bewegter Lebensstart" oder das Projekt "schnitz und drunder" der Gesundheitsförderung Baselland
Nationaler Bildungsbericht Österreichs 2009
Der nationale Bildungsbericht Österreichs für das Jahr 2009 geht auch auf das Potenzial der FBBE ein und zeigt sowohl bereits erreichte Ziele und abgeschlossene Projekte als auch noch bestehender Handlungsbedarf auf. Der Bericht liefert so einen umfassenden Einblick in die bildungspolitische Arbeit Österreichs im Bereich der FBBE
Lernen von Schweden
Motion von Jacqueline Fehr, SP. Die am 10. Dezember 2009 eingereichte Motion fordert den Bundesrat dazu auf, einen Wissensaustausch im Bildungsbereich zwischen Schweden und der Schweiz ins Leben zu rufen. Die Bereiche Berufsbildung und vorschulische Angebote sollen dabei im Zentrum stehen.
Frühe Förderung- Hintergrundbericht zur familienunterstützenden und familienergänzenden frühen Förderung im Kanton Zürich
Bildungsdirektion Kanton Zürich, September 2009
Systematisch benachteiligt?
Ergebnisse einer Studie von Prof. Dr. Markus P. Neuenschwander zu Bildungssystem und -beteiligung in der Schweiz, Pädagogische Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz Solothurn, 2009
Gesamtkonzept zur Frühförderung von Kindern in BS
Grossrätin Maria Berger-Coenen (Kanton BS) und Konsorten haben in einem Anzug den Grossrat dazu aufgefordert, ein Gesamtkonzept zur Frühförderung im Kanton vorzulegen und zu prüfen, welche Massnahmen getroffen werden sollten, inwiefern diese Chancengerechtigkeit herstellen und welche Folgekosten dadurch vermieden werden könnten. Dieser Anzug aus dem Jahr 2007 sowie ein weiterer Anzug, der Massnahmen zur Frühförderung durch Frühererkennung forderte, wurde nun vom Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt ausführlich beantwortet
Gesunder Menschenverstand bei der Kinderbetreuung
Die Fraktion der FDP. Die Liberalen fordert mit dieser Interpellation den Bundesrat zu einer Stellungnahme zur neuen Kinderbetreuungsverordnung des EJPD auf. Der Bundesrat hat die Fragen der Fraktion am 18. November beantwortet
Lizenz zur Kinderbildung
Jedes Kind hat ein Recht auf Bildung. Eine von der Schweizerischen UNESCO-Kommission in Auftrag gegebene Grundlagenstudie zeigt jedoch, dass diesem Recht in der Schweiz erst beim Eintritt in den Kindergarten entsprochen wird. Dabei gilt frühkindliche Bildung als Schlüsselfaktor für den späteren Lern- und Lebenserfolg und hilft mit, herkunftsbedingte Chancenungleichheit zu vermeiden. Die Schweizerische UNESCO-Kommission fordert deshalb eine Verankerung der frühkindlichen Bildung in der geplanten Totalrevision der Pflegekinderverordnung.
Projektausschreibung der EKM
Das BFM und die EKM haben entschieden, für die Jahre 2009-2011 eine gemeinsame Ausschreibung unter dem Titel "Integrationsförderung im Frühbereich" zu lancieren. Den Anforderungen entsprechende Projekte können entweder bis Ende Oktober 2009 oder bis Ende März 2010 eingereicht werden
Verordnung über die ausserfamiliäre Betreuung von Kindern (Kinderbetreuungsverordnung; PAVO) und Adoptionsverordnung (AdoV), 2009
Der Bundesrat will mit klaren rechtlichen Vorgaben das Wohl der Kinder gewährleisten, die in einer fremden Familie oder in einer Einrichtung betreut werden. Die Kinderbetreuungsverordnung will ein verständliches Arbeitsinstrument für die meistens nicht juristisch ausgebildeten Akteure im Pflegekinderwesen sein. Sie ist deshalb umfangreicher als die alte Pflegekinderverordnung. Sie bleibt aber eine Rahmenverordnung, die durch die kantonalen Gesetze ergänzt wird. Frist für die Einreichung von Vernehmlassungen und Stellungnahmen war der 15.9.2009.
- Standpunkt Erziehungsdepartement BS (15.9 KB)
- Stellungnahme INTEGRAS (115 KB)
Stellungnahme Netzwerk Kinderbetreuung
Medienmitteilung der FDP. Die Liberalen und der FDP. Die liberalen Frauen
Stellungnahme von CURAVIVA Schweiz
Veranstaltung des Verbandes Tagesfamilien Ostschweiz VTO, Schwerpunktthema KiBeV
Stellungnahme Kinderschutzorganisation Kinder ohne Rechte
Stellungnahme des Dachverbandes Schweizer Lehrerinnen und Lehrer LCH

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