News
Qui di seguito trovate le informazioni e le iniziative in materia di educazione della prima infanzia.
Saremo grati a tutti coloro che ci faranno pervenire i loro progetti e iniziative e saremo lieti di pubblicarli nel nostro sito: news(at)fruehkindliche-bildung(dot)ch
Kleinkindpädagogik in der Kita
Das Bildungszentrum bke lädt mit dieser Fachtagung zum Erfahrungsaustausch ein und will verschiedene Facetten der Entwicklung und Bildung im Kleinkindbereich beleuchten. Nebst einem Referat von Prof. Dr. Malte Mienert zur Entwicklung und Bildung von Kleinkindern 0-4 Jahre werden verschiedene Workshops angeboten. Anmeldefrist: 15. September 2012
Kongress für Kinder- und Jugendförderung 2012
Vom 9. bis 12. Juli 2012 findet in Engelberg die Sommerakademie von Infoklick.ch statt. Dieses Jahr widmet sich der Kongress für Kinder- und Jugendförderung dem Thema "Testfall Integration. Wie Vielfalt in unserer Gesellschaft gelingt". Dabei wird auch die integrative Wirkung der frühkindlichen Bildung diskutiert. Anmeldefrist: 25. Juni 2012
Presentazione del Quadro di riferimento per l'educazione, la formazione e l'assistenza della prima infanzia
Giovedì 24 maggio 2012, ore 14.00-16.30, a seguire aperitivo
Fabrikhalle, Fabrikstrasse 12, Berna
Il 24 maggio 2012, la Commissione svizzera per l'UNESCO e la Netzwerk Kinderbetreuung Schweiz, in qualità di editori, invitano alla presentazione del Quadro di riferimento per l'educazione, la formazione e l'assistenza della prima infanzia. Il quadro di riferimento è stato formulato dal Marie Meierhofer Institut für das Kind e può essere considerato la prima base pedagogica esaustiva per la formazione della prima infanzia in Svizzera.
Il quadro di riferimento viene presentato dalle due autrici Heidi Simoni e Corina Wustmann Seiler (Marie Meierhofer Institut für das Kind). Al termine verranno presentati i partner e verrà illustrato il prosieguo del progetto. In programma anche una discussione con rappresentanti del mondo dell'economia, della scienza e della politica.
La partecipazione è gratuita. Sarà disponibile un servizio di interpretazione simultanea in francese e tedesco. Ulteriori informazioni sul quadro di riferimento sono disponibili qui.
Iscrizioni entro il 15 maggio 2012 all'indirizzo http://www.fruehkindliche-bildung.ch/it/iscrizione.html
Frühpadagogik - Zwischen kindgerechter Förderung und familienentlastender Sozialpolitik
Die Fachzeitschrift für soziale Arbeit "Sozial Aktuell" widmet sich in der Ausgabe Nr. 5 vom Mai 2012 dem Thema Frühpädagogik. Miriam Wetter, Geschäftsführerin des Netzwerkes Kinderbetreuung, stellt den gemeinsam mit der Schweizerischen UNESCO-Kommission erarbeiteten Orientierungsrahmen für die frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung in der Schweiz vor. Der Orientierungsrahmen wird von den beiden Partnern am 24. Mai 2012 öffentlich lanciert - Jetzt anmelden!
- Text Wetter (457 KB)
Lernen mit allen Sinnen
Die Ausgabe 1/2012 der Mercator News setzt den Schwerpunkt auf die frühkindliche Bildung. Nebst einem Interview mit Margrit Stamm werden im Magazin verschiedene Projekte der frühkindlichen Bildung vorgestellt und fünf Familien schildern ihre Erfahrungen mit FBBE. Die Stiftung Mercator Schweiz engagiert sich für die frühkindliche Bildung in der Schweiz
- Download (6.9 MB)
Qualität überprüfen - Betreuung vom Kind her denken
Demnächst erscheint die Publikation "Interroger la Qualité - Penser les conditions d'accueil favorables au jeune enfant" der Waadtländer Organisation PEP (Petite Enfance Pool). Es handelt sich dabei um eine Textsammlung zum Thema der Qualitätssicherung in der frühkindlichen Bildung (in französischer Sprache)
Sozialhilfequote und Frühförderung in Schweizer Städten
Ende 2011 hat die Städteinitiative Sozialpolitik den Bericht 2010 des Kennzahlenvergleichs zur Sozialhilfe in Schweizer Städten veröffentlicht. Schwerpunktthema des Berichts ist die Frühförderung; im Bericht findet sich nich nur eine Zusammenstellung der Angebote der beteiligten 13 Kantone, sondern es wird auch explizit auf die positive Wirkung der Frühförderung auf Kinder in bildungsfernen Familien eingegangen. In der aktuellen Ausgabe (Mai 2012) des Magazins Impuls der Berner Fachhochschule Soziale Arbeit werden die Ergebnisse des Berichts zusammengefasst (S.24-25)
- Bericht Kennzahlenvergleich zur Sozialhilfe 2010 (4.6 MB)
- Impuls Mai 2012 (6.7 MB)
Sehen-Verstehen-Handeln
Der Kurs der Stiftung Mütterhilfe richtet sich an Beruftstätige, die mit Kindern arbeiten und fokussiert Kompetenz im Bereich der frühen Kindheit
Literale Förderung von Kleinkindern mit einer Leseanimatorin SIKJM
Das SIKJM bildet zurzeit eine neue Gruppe von LeseanimatorInnen aus. Die AbsolventInnen können während ihres Praxisjahres (September 2012 bis September 2013) für Weiterbildungen in der literalen Förderung von Kleinkindern gebucht werden. Ob Bibliothek, Familienzentrum, Spielgruppe oder Kindergarten – gönnen Sie sich und Ihrem Team eine auf Ihre Bedürfnisse abgestimmte Schulung vor Ort und den Kindern und Eltern Spass mit Geschichten und Büchern
Kurs Integrationsförderung im Frühbereich (IFB)
Im Rahmen des vom Bund subventionierten Kurses können Kompetenzen zur Integrationsförderung im Frühbereich erworben werden, die mit einer Qualifikation ausgezeichnet werden. Der Lehrgang findet vom 18. August 2012 - 1. Juni 2013 in Aarau statt und beinhaltet sechs thematisch verschiedene Module, die auch einzeln belegt werden können. Voraussetzung für eine Teilnahme sind solide Deutschkenntnisse
Neues Bildungsinstitut "Bildung und Gesellschaft"
Die pädagogische Hochschule St. Gallen hat ein neues Forschungsinstitut: Das Institut "Bildung und Gesellschaft" will einen Beitrag zu aktuellen Bildungsdebatten leisten und Ergebnisse der Bildungsforschung in Entscheidungen für pädagogisches Handeln einfliessen lassen. Leiterin ist Prof. Dr. Doris Edelmann, die zuvor die Direktion des universitären Zentrum für frühkindliche Bildung (ZeFF) der Universität Fribourg getragen hatte. Das Institut konzentriert sich auf die folgenden drei Schwerpunkte:
- Förderung von Chancengerechtigkeit
- Pädagogisch professioneller Umgang mit Heterogenität
- Bildungsort Familie
Les crèches valaisannes ne conaissent pas la crise
Le Nouvelliste, 27. Mars 2012
Dieter Schürch neu im Beirat des Forum Bildung
Prof. em. Dr. Dieter Schürch, Mitglied der Schweizerischen UNESCO-Kommission sowie deren Projektgruppe "Frühkindliche Bildung", wurde Ende März in den Beirat des Forum Bildung gewählt. Der private Verein setzt sich für den verbesserten Transfer zwischen Forschung und dem Schweizerischen Bildungssystems ein und fordert gleiche Bildungschancen für jedes Kind
Infoletter zum Pilotprojekt "Betreuungsgutscheine" in der Stadt Luzern
Seit dem 1. April 2009 läuft in der Stadt Luzern das Pilotprojekt "Betreuungsgutscheine für die familienergänzende Kinderbetreuung im Vorschulbereich". Die Projektdauer ist bis 31. Dezember 2012 festgelegt. Im aktuellen Infoletter des Projekts wird resümiert: "Die Umsetzung ist erfolgreich: Es hat genügend bezahlbare Betreuungsplätze und keine Wartelisten mehr! Per Januar 2013 sollen die Betreuungsgutscheine definitiv eingeführt werden. Die rechtlichen Grundlagen dazu sind erarbeitet. Die Stimmberechtigten der Stadt Luzern werden voraussichtlich am 17. Juni 2012 über die familienergänzende Kinderbetreuung abstimmen." Sämltiche Infoletter des Projekts finden Sie hier.
KITA-MOBIL: Kinderkrippe im Zirkuswagen
KITA-MOBIL besitzt und betreibt verschiedene Zirkuswagen, die für die Betreuung von Kindern im Alter von 2 bis 5 Jahren konzipiert wurden. In diesen Wagen werden quartiernahe Kindertagestätten mit qualifizerten Betreuungspersonen eingerichtet. Die Zirkuswagen werden an verschiedenen Standorten im Kanton Zürich und in Regionen, in denen ein Bedarf nach Krippenplätzen besteht, platziert. Der erste Standort wird am Montag, 16. April 2012, im Park des Pflegeheims Rehalp (Kreis 8) eröffnet
Lehrgang "Frühe sprachliche Förderung - Schwerpunkt Deutsch"
Seit 2009 bietet die Berufsfachschule Basel BFS den Lehrgang "Frühe sprachliche Förderung - Schwerpunkt Deutsch" für Betreuungspersonen aus Spielgruppen und Tagesheimen an. Der Lehrgang kann als berufsbegleitende Weiterbildung innert zwei Jahren absolviert werden und wird mit einem kantonalen Zertifikat abgeschlossen
Publikationen der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften
Zu Beginn des Jahres 2012 hat die Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (SAGW) zwei Publikationen veröffentlicht: Zum einen die Publikation "Was ist Generationenpolitik? Eine Positionsbestimmung" und zum anderen ein Positionspapier zur künftigen Ausgestaltung der Sozialpolitik. Beide Publikationen gehen dabei unter anderem auf den Themenbereich FBBE und die Bedeutung einer chancengerechten Bildungspolitik ein. Die Publikationen können hier herunter geladen oder als Broschüre bestellt werden
Weiterbildungskurs zum CARE-Index
Die interkantonale Hochschule für Heilpädagogik Zürich bietet im September 2012 einen Weiterbildungskurs zum Thema "Care-Index: Analyse früher Interaktionen zwischen Kind und Bezugsperson" an. Der Care-Index ist ein Instrument zur Qualitätseinschätzung der Interaktionen zwischen Bezugsperson und Kind vom Säuglingsalter bis zum 15. Lebensmonat und dient der Prävention und frühzeitigen Intervention innerhalb der FBBE. Der Kurs richtet sich an Fachpersonen aus Erziehungsberatung, Mütterberatung, Kleinkindererziehung, Kinder- und Jugendpsychologie, -psychiatrie und -therapie, Angehörige von Kinderschutzgruppen, Gutacher und GutachterInnen sowie Forschende
Nationalrat sagt ja zum neuen Familienartikel
Mit 111 zu 68 Stimmen hat der Nationalrat am 7. März 2012 die parlamentarische Initiative "Verfassungsbasis für eine umfassende Familienpolitik" gutgeheissen. Die Initiative von Norbert Hochreutener (CVP) fordert den Bundesrat dazu auf, einen zusätzlichen Artikel zur umfassenden Förderung von Familien in der Bundesverfassung zu verankern.
Vom Nationalrat abgelehnt wurde hingegen der Einzelantrag von Toni Bortoluzzi (SVP), der geltend machen wollte, dass Familien, die ihre Kinder selber betreuen, derselben Steuerabzug gewährt wird wie Familien, die ihre Kinder familienergänzend betreuen lassen. Ebenfalls abgelehnt hat es der Nationalrat, die Harmonisierung der Alimentenbevorschussung in demselben Verfassungsartikel zu regeln.
Als nächstes wird sich der Ständerat mit der Vorlage befassen. Wenn auch er der Verfassungsbasis für eine umfassende Familienpolitik zustimmt, wird das Volk darüber abstimmen.
Wortprotokolle der Debatte im Nationalrat (7. März 2012) im Amtlichen Bulletin
Internationaler Workshop zu FBBE
Im März 2011 luden die beiden amerikanischen Organisationen National Research Council und Institute of Medicine zu einem nationalen Workshop ein, der sich der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung widmete. Ziel des Workshops war es, nationale Kräfte für diesen Themenbereich zu akquirieren und eine Workforce zu bilden. Der Bericht des Workshops kann nun hier bestellt und gelesen werden
Bundesrat nimmt frühkindliche Bildung nicht in BFI-Botschaft auf
Der Bundesrat will die frühkindliche Förderung nicht in der Botschaft über die Förderung von Bildung, Forschung und Innovation (BFI) 2013-2016 berücksichtigen. Dieser negative Entscheid wird mit der mangelnden Bundeskompetenz begründet und es wird stattdessen auf die Zuständigkeit der SODK verwiesen.
Ende 2011 hat der Schweizerische Wissenschaft- und Technologierat (SWTR) seine Empfehlungen an den Bund veröffentlicht und auf die grosse Relevanz der Frühkindlichen Bildung verwiesen. In Anschluss daran hat die Nationalrätin Jacqueline Fehr den Bundesrat mit einer Anfrage dazu aufgefordert, Frühkindliche Bildung in die BFI-Botschaft 2013 bis 2016 zu integrieren und weitere Massnahmen in Zusammenarbeit mit den Kantonen zu erarbeiten. Der Bundesrat hat diese Anfrage nun beantwortet und eine Aufnahme abgelehnt.
Die Botschaft über die Förderung von Bildung, Forschung und Innovation (BFI) 2013-2016 kann hier eingesehen werden.
Uno studio dell’OCSE raccomanda alla Svizzera di sviluppare norme minime comuni per promuovere l’integrazione di bambini e adolescenti
Il rapporto raccomanda alla Svizzera di sviluppare norme minime comuni affinché le misure volte a favorire l’integrazione siano applicate in tutti i Cantoni. Tali misure dovrebbero promuovere l’integrazione di bambini e adolescenti con un background migratorio cosi come dei rifugiati e delle persone ammesse a titolo provvisorio nel mercato del lavoro e stabilire un quadro solido per combattere la discriminazione. Secondo le ricerche effettuate in un certo numero di Paesi dell’OCSE, il settore dell’educazione prescolare comporterebbe vantaggi particolari per i figli di immigrati. Tuttavia, in Svizzera l’educazione prescolare è attualmente largamente sottosviluppata, soprattutto per quanto riguarda i bambini dai tre ai quattro anni, un’età critica per l’integrazione
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Meglio prima... Ridurre le disparità sociali attraverso la qualità dell'apprendimento
Dieter Schürch, membro della Commissione svizzera per l'UNESCO, ha pubblicato nel numero di febbraio della rivista Psychoscope (rivista della Federazione Svizzera delle Psicologhe e degli Psicologi, FSP) un articolo in lingua italiana, che riprende e sviluppa il tema dell'apprendimento nella prima infanzia e degli effetti sulla riuscita scolastica
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Die Diskussion ist eröffnet: Der Orientierungsplan in den Medien
Seit drei Jahren sind die Schweizerische UNESCO-Kommission und das Netzwerk Kinderbetreuung mit der Erarbeitung eines Orientierungsplanes für die Schweiz beschäftigt. Wissenschaftliche Unterstützung leistet dabei das Marie Meierhofer Institut für das Kind (MMI). Diese Bemühungen sind nun auch ins mediale Blickfeld geraten: In der Samstagsausgabe des Tages-Anzeigers vom 4. Februar 2012 wurde das Anliegen vorgestellt. Bildungspolitikerin Jacqueline Fehr (SP) begrüsst einen Orientierungsplan für die Schweiz sehr, der Nationalrat Christian Wasserfallen (FDP) und die Nationalrätin Nadja Pieren (SVP) hingegen äussern Bedenken. Miriam Wetter vom Netzwerk Kinderbetreuung hat Stellung bezogen und darauf hingewiesen, dass mit einem Orientierungsplan für die Schweiz keineswegs eine "Verschulung der Krippen", sondern vielmehr eine chancengerechte und spielerische Förderung im Sinne des Kindes angestrebt werde. Den ganzen Artikel können Sie hier lesen. Weitere Informationen zum Orientierungsplan finden Sie hier
Neue Webseite des Netzwerkes "Frühe Kindheit"
Vor einem halben Jahr ist an der Pädagogischen Hochschule Thurgau der Masterstudiengang "Frühe Kindheit" gestartet. Es handelt sich um einen interdisziplinären Studiengang, der gemeinsam mit der Universität Konstanz (D) angeboten wird und explizit Folgerungen für praktische Tätigkeiten in leitenden Funktionen im Kontext der frühen Kindheit beinhaltet. Der Studiengang wird begleitet von einem Kompetenznetzwerk, dessen Ziel es ist, Wissenschaft und Praxis zu verbinden. Das Netzwerk informiert nun auch online über eigene Forschung, Entwicklung und Publikationen und zwar über die neu eingerichtete Webseite www.fruehekindheit.ch. Die Webseite dient ausserdem als Informationsquelle für Aus- und Weiterbildungsangebote und informiert über aktuelle Veranstaltungen im Bereich Frühe Kindheit
Unterlagen zur Begegnung der Akteure der Frühkindlichen Bildung aus der Romandie und der italienischsprachigen Schweiz
Am 23. November 2011 fand in Genf ein Austausch der Schweizerischen UNESCO-Kommission statt. Das Treffen richtete sich an Akteure der frühkindlichen Bildung aus der französisch- und italienischsprachigen Schweiz und hatte das Ziel, Verbindungen zwischen Forschung, institutionellen Bedürfnissen, Weiterbildung und Praxis im Bereich der frühkindlichen Bildung herzustellen. Die Schweizerische UNESCO-Kommission hat nun einen Bericht zu diesem Treffen erstellt, der die wichtigsten Diskussionspunkte und Positionen festhält.
Unterlagen zur Begegnung:
Krippen sind nicht so gut, wie sie sein könnten
Tages-Anzeiger, 26. Januar 2012
- mehr ... (195 KB)
Der Einfluss der Kinderrechtskonvention auf FBBE
Susi Kuratli Geeler hat im Rahmen ihres Studiums der Erziehungswissenschaften an der Universität Zürich den Einfluss der UN-Kinderrechtskonvention auf die FBBE untersucht. Mit Hilfe einer akteurszentrierten Dokumentenanalyse konnte sie aufzeigen, dass die Kinderrechtskonvention durchaus einen Einfluss auf die Etablierung der FBBE ausgeübt hat. "Durch die Konvention und das formulierte Recht auf Bildung und Chancengleichheit wurden die UNO und ihre Sonderorganisation UNESCO im Bereich der frühkindlichen Bildung aktiv. Ihnen kann eine erste katalysatorische Wirkung im Entwicklungsprozesse der FBBE zugeschrieben werden", so Geeler. Als federführend für den nationalen Diskurs zur FBBE bezeichnet die Autorin die Schweizerische UNESCO-Kommission
Familien- und schulergänzende Kinderbetreuung in der Romandie
Das Netzwerk Kinderbetreuung hat sich intensiv mit der familien- und schulergänzenden Kinderbetreuung in der Romandie befasst und die Ergebnisse online auf ihrer Webseite zusammengetragen. Zur Verfügung stehen nicht nur mehrere Bestandesaufnahmen, sondern auch Dokumente zu den Qualitätsstandards und den rechtlichen Grundlagen in einzelnen Kantonen. Ein Klick lohnt sich!
Wie Kinder für die Schule fit gemacht werden
Tages-Anzeiger, 17. Januar 2012
- mehr ... (268 KB)
Heilpädagogische Früherziehung und FBBE
Der Berufsverband der Früherzieherinnen und Früherzieher der deutschen, rätoromanischen und italienischen Schweiz (BVF) zeigt in einem Positionspapier Unterschiede und Gemeinsamkeiten der frühen Förderung und der Heilpädagogischen Früherziehung auf. Dabei wird klar: Die beiden Bereiche überschneiden sich grösstenteils und streben ähnliche Ziele an. Dennoch muss aber klar unterschieden werden, da sich die Heilpädagogische Früherziehung ausschliesslich an Kinder mit besonderen Bedürfnissen richtet
- Positionspapier BVF (107 KB)
Ländermonitoring frühkindliche Bildungssysteme
Der Länderreport Frühkindliche Bildungssysteme der Bertelsmann Stiftung untersucht jährlich den Status quo des Systems der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung in Deutschland. Der Länderreport 2011 widmet sich dem Schwerpunktthema »pädagogisches Personal in KiTas« und hat aktualisierte Daten aus der amtlichen Kinder- und Jugendhilfestatistik Deutschlands sowie Ergebnisse einer aktuellen Befragung aller zuständigen Länderministerien zusammengestellt
Ideenschublade für Erziehungsfragen
Die Ideenschublade ist ein pädagogisches Hilfsmittel für Eltern und Fachpersonen. Der Verein Familienbegleitung des Kantons Freiburg fasst dabei die Beratungserfahrung der letzten fünf Jahre zusammen und gibt mit verschiedenen Karten Erziehungstipps ab: 5 davon beschreiben die pädagogische Realität der heutigen Familien, 30 weitere helfen, konkrete Alltagssituationen zu meistern
Frühe Förderung in Baselland und Bern
Die Gesundheitsförderung Baselland diskutiert in der aktuellen Ausgabe ihres Bulletins die Frühe Förderung. Das Heft enthält ein Interview mit Heidi Simoni (Marie Meierhofer Institut für das Kind) und beschreibt Angebote der frühen Förderung in den Kantonen Bern und Baselland wie beispielsweise das Projekt "Vitalina", das Eltern mit Kindern im Vorschulalter den Zugang zu wichtigen Gesundheitsinformationen ermöglicht
- Download (834 KB)
Kantonale Ergebnisse zu PISA 2009
Vor rund einem Jahr wurden die Ergebnisse von PISA 2009 für die Schweiz publiziert. Nun liegen auch die sprachregionalen und kantonalen Ergebnisse vor. Gemäss der Medienmitteilung des Bundes zeigt der Bericht die Wirkung der nach der letzten PISA Studie eingeleiteten Leseförderungsmassnahmen: Der Anteil der leseschwachen SchülerInnen ist in der Schweiz seit PISA 2000 statistisch signifikant um 3.5% zurückgegangen (von 18.3% auf 14.8%). Ebenfalls eingedämmt werden konnte der Leistungsunterschied zwischen Schülerinnen und Schülern mit und ohne Migrationshintergrund: Dieser ist seit PISA 2000 um 23 Punkte auf 67 Punkte zurückgegangen. Die Studie zeigte auch, dass die soziale Herkunft, das Geschlecht, der Migrationshintergrund und die zu Hause gesprochene Sprache der Schülerinnen und Schüler mit den Leistungen in den drei getesteten Bereichen zusammenhängen
Programm der Jahrestagung GAIMH online
Unter dem Titel "Frühe Kindheit - Brücken bauen: Wissenschaft und Praxis im Dialog" findet in Basel vom 2. - 4. Februar 2012 die 17. Jahrestagung der GAIMH (Gesellschaft für seelische Gesundheit in der frühen Kindheit) statt. Das Programm der Veranstaltung kann nun online eingesehen werden. Nebst den 5 Hauptvorträgen der Referentinnen und Referenten Joachim Bauer (D), Katharina Kruppa (A), Virginia Buysse (USA), Susanne Viernickel (D) und Jörg Maywald (D), finden verschiedenste Veranstaltungen statt:
- Die 33 eingereichten Beiträge aus dem Call for Papers zu den Themenbereichen "Familien-Geburt", "Familien-Entwicklung" und "Familien-Ergänzung wurden von der Programmgruppe zu insgesamt 16 attraktiven Parallelveranstaltungen zusammengestellt
- Zum Tagungsauftakt am Donnerstagnachmittag, den 2. Februar laden überdies 11 Institutionen in der Region zum "Dialog mit der Praxis vor Ort" ein;
- parallel dazu findet ein Workshop statt zum Thema "Forschung in und mit der Praxis"
Frühe Bildung - Bedeutung und Aufgaben der pädagogischen Fachkraft
Das deutsche Projekt "Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte (WiFF)" hat bereits zahlreiche Wegweiser für Pädagoginnen und Pädagogen im Frühbereich veröffentlicht. Die neuste Publikation widmet sich der grossen Bedeutung der Qualität der Betreuung im frühkindlichen Bildungsprozess und zeigt auf, welche Kompetenzen frühpädagogische Fachkräfte benötigen, um diesen zu unterstützen
Bildungslandschaften Schweiz
Das von der Jacobs Foundation lancierte Pilotvorhaben "Bildungslandschaften Schweiz" widmet sich der Frage, wie die Zusammenarbeit zwischen ausserschulischen und schulischen Akteure gestärkt und bestmöglichst zur Förderung von Kindern verbunden werden kann. Das Projekt zielt darauf ab, Bildungsgerechtigkeit zu schaffen und eine umfassende Bildungsqualität sicherzustellen. Ab 2012 sucht die Stiftung drei Pilotkantone mit je drei Pilotgemeinden
- Konzept Bildungslandschaften (683 KB)
Elternbildung soll ins Weiterbildungsgesetz
Vor zwei Jahren hat der Nationalrat Andy Tschümperlin die Motion "Elternbildung gehört ins Weiterbildungsgesetz" eingereicht. Diese fordert den Bund dazu auf, Elternbildung in das noch auszuarbeitende Weiterbildungsgesetz aufzunehmen. Obschon der Bundesrat die Ablehnung der Motion empfohlen hat, haben nun sowohl National- als auch Ständerat mit einer grossen Mehrheit der Vorlage zugestimmt. Der Wortlaut der Motion wurde jedoch wie folgt geändert: "Der Bundesrat wird beauftragt, die Elternbildung im Zusammenhang mit dem Weiterbildungsgesetz in geeigneter Form zu berücksichtigen."
Das in der Vernehmlassung stehende Weiterbildungsgesetz kann hier eingesehen werden
Kursangebot "Bildungs- und Lerngeschichten"
Das Marie Meierhofer Institut für das Kind bietet ab 2012 verschiedenste Kurse und Weiterbildungsprogramme zur Methode der "Bildungs- und Lerngeschichten" (BULG) an. Die Kurse richten sich einerseits an Kitas, die bereits mit BULG arbeiten und die Qualität der Umsetzung der Bildungs- und Lerngeschichten beibehalten bzw. vertiefen möchten, andererseits aber auch an solche, die sich neu auf den Weg zur «Bildungskita» begeben möchten
Leitlinien frühe Förderung wurden verabschiedet
Im Auftrag des Erziehungsdepartements des Kantons Schaffhausen hat eine Projektgruppe Leitlinien für die frühe Förderung für den Kanton erarbeitet. Diese wurden nun vom Regierungsrat mit den folgenden Worten verabschiedet: "Die Leitlinien 'Frühe Förderung' sind von hoher gesellschafts-, sozial- und bildungspolitischer Bedeutung für den Kanton und die Gemeinden. Entsprechend ist der Regierungsrat bestrebt, seine koordinierenden und lenkenden Möglichkeiten zur Unterstützung von Familien - selbst-verständlich auch unter Einbezug der privaten Akteure - im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten und des politisch Machbaren auszuschöpfen." Nebst einer Bestandesaufnahme enthalten die Leitlinien auch Handlungsempfehlungen
- Kurzfassung Leitlinien Frühe Förderung (1.5 MB)
- Leitlinien Frühe Förderung (1.8 MB)
La Commissione sociale si esprime a favore dell'articolo costituzionale sulla famiglia
Con 11 voti contro 9 la Commissione della sicurezza sociale e della sanità del Consiglio nazionale (CSSS-N) si è espressa a favore del cosiddetto «articolo sulla famiglia». L'articolo che rimanda all'iniziativa parlamentare lanciata da Norbert Hochreutener mira a introdurre nella costituzione un articolo sulla politica familiare. Dopo che a inizio anno l'articolo è stato sottoposto a consultazione, la Commissione sociale propone ora un nuovo articolo costituzionale 115a, secondo cui la Confederazione e i Cantoni dovrebbero promuovere la conciliabilità tra professione e famiglia e in particolare garantire un'offerta appropriata di strutture diurne complementari alla famiglia e parascolastiche.
Il progetto sarà inoltrato al Consiglio nazionale e sottoposto al Consiglio federale per una presa di posizione.
Das Netzwerk Kinderbetreuung begrüsst Empfehlungen des SWTR
Mit einer Medienmitteilung und einer ausführlichen Stellungnahme hat das Netzwerk Kinderbetreuung auf die kürzlich veröffentlichten Empfehlungen des Schweizerischen Wissenschafts- und Technologierats (SWTR) reagiert. Insbesondere "der Einbezug der frühkindlichen Bildung und Betreuung und der dabei angelegte Fokus auf die Qualität" in die Empfehlungen sei zu begrüssen und zeige, wie wichtig umfassende rechtliche Grundlagen im Bereich der frühkindlichen Bildung und Betreuung für die Schweiz seien, so das Netzwerk
Informationen zum Thema "Kind & Gesundheit"
Die vom Schweizerischen Roten Kreuz SRK betriebene Webseite www.migesplus.ch stellt eine Vielzahl von Broschüren, Merkblätter und Filmen in verschiedenen Sprachen zum Thema Gesundheitsförderung und Migration an. Die Rubrik "Kind & Gesundheit" widmet sich unter anderem auch der Verbesserung der Gesundheit der Kleinsten
Ulteriore professionalizzazione della promozione dell'integrazione
Durante il terzo anno dall'entrata in vigore della nuova legge sugli stranieri e della riveduta legge sull'asilo è stato possibile consolidare ulteriormente la collaborazione tra Confederazione, Cantoni, Città, Comuni e promotori privati nell'ambito della promozione dell'integrazione. Dal rapporto annuale 2010 sulla promozione dell'integrazione da parte della Confederazione emerge come l'offerta sia stata potenziata in risposta alle crescenti esigenze e risulti altresì meglio adeguata ai gruppi target
ErziehungsApp von Elternbildung CH
Elternbildung CH hat eine App für Erziehungsfragen lanciert. Die von Jürgen Feigel, Dipl. Sozialpädagoge und Familientherapeut ZSB, entwickelte App gibt Eltern Hilfestellung in Erziehungsfragen und ist für iPhones verfügbar. Die App ist ab sofort bei iTunes in Deutsch und Englisch verfügbar und kostet CHF 4.-
Krippenbesuche von Kindern und kognitives Kompetenzniveau in der ersten Primarschulklasse
Kaspar Burger, Mitverfasser der von der Schweizerischen UNESCO-Kommission in Auftrag gegebenen Grundlagenstudie "Frühkindliche Bildung in der Schweiz", hat den Zusammenhang von Krippenbesuch und dem kognitiven Kompetenzniveau von Kindern in der ersten Primarschulklasse im Kanton Zürich untersucht. Die entsprechende Studie wurde nun auf Englisch publiziert
Schweizer Wissenschafts- und Technologierat
2012 wird der Bundesrat seine Strategie für Bildung, Forschung und Strategie für die Jahre 2013-2016 festlegen. Der Schweizerische Wissenschafts- und Technologierat hat nun seine Empfehlungen an den Bundesrat veröffentlicht und hat darauf hingewiesen, wie selektiv das Schweizer Bildungssystem trotz international guten Ranking immer noch ist. Ausserdem wird vermerkt, dass Chancengleichheit besser gefördert werden sollte. Der Wissenschafts- und Technologierat schlägt deshalb zusätzliche Investitionen in die frühkindliche Bildung vor, wie hier gelesen werden kann
Pro Familia analysiert Wahlversprechen
In Hinblick auf die National- und Ständeratswahlen vom 23. Oktober 2011 hat Pro Familia Schweiz die Parteiprogramme alle im Bundeshaus vertretenen Parteien analysiert und eine Übersicht zuhanden ihrer Mitglieder erstellt. Im Vordergrund der Analyse standen die Wahlversprechen der Parteien für die Jahre 2011-2015. Im Rückblick auf die letzten Wahlen 2007 konstatiert Pro Familia, dass dieses Jahr weit weniger familienpolitische Themen in den Vordergrund gerückt würden und trifft fünf Feststellungen, die hier eingesehen werden können. Pro Familia fordert die Politikerinnen und Politiker deshalb auf, sich vermehrt für eine nachhaltige Familienpolitik einzusetzen und Politik zu betreiben, die nicht nur die Übernahme von Verantwortung in den Mittelpunkt setze, sondern auch die Übernahme dieser Verantwortung ermögliche, indem sie dazu die notwendigen Rahmenbedingungen schaffe.
Die detaillierte Übersicht der Positionen der Parteien kann im Sekretariat verlangt werden: info@profamilia.ch
Stellungnahme des Netzwerkes Kinderbetreuung Schweiz
Ende Juni hat die SODK Empfehlungen an die Kantone zur familienergänzenden Betreuung im Frühbereich veröffentlicht. Das Netzwerk Kinderbetreuung hat nun dazu Stellung genommen und fordert die SODK zum Handeln auf. Das Netzwerk begrüsst die Stossrichtung der Empfehlungen, verweist aber auch darauf, dass diesen Worten nun auch Taten folgen müssen und die Kantone in der Umsetzungsarbeit unterstützt werden sollten. Die Empfehlungen der SODK würden ausserdem eine nationale gesetzliche Grundlage nicht ersetzen und der Bund müsse auch hier seine Verantwortung wahrnehmen, so das Netzwerk
Wenn schon der Spaziergang zum Spielplatz eine Mutprobe ist
Tages-Anzeiger, 26. September 2011
Documentazione relativa alla tavola rotonda sulla qualità della formazione della prima infanzia
Oltre 60 persone hanno partecipato alla tavola rotonda sulla qualità della formazione della prima infanzia organizzata dalla Commissione svizzera per l'UNESCO. Il convegno si è tenuto il 12 settembre 2011 a Berna.
Documentazione relativa al convegno:
- Programma (ted.) / Programma (fr.)
- Lista partecipanti (ted./fr.)
- Parere economiesuisse (ted.)
- Presentazione Veronika Neruda, CDOS (ted./fr.)
- Presentazione Kathrin Brandenberg, ZeFF (ted.)
- Presentazione Susanne Stern, INFRAS (ted.)
⇒ Informazioni relative al Piano di orientamento per l'educazione della prima infanzia in Svizzera
SODK veröffentlich Empfehlungen an die Kantone
Die Konferenz der katonalen Sozialdirektorinnen und Sozialdirektoren (SODK) hat an ihrer Jahreskonferenz 2011 Empfehlungen an die Kantone zur familienergänzenden Betreuung im Frühbereich verabschiedet. Diese können nun hier eingesehen werden. Die SODK strebt mit diesem Empfehlungen eine politische und fachliche Diskussion in den einzelnen Kantonen zum Thema der familienergänzenden Betreuung im Frühbereich an und will verschiedene Handlungsmöglichkeiten für die Kantone aufzeigen. Damit sollen die Qualität, des Angebots und der Rahmenbedingungen der Kantone verbessert werden
Diskriminierung im Schweizer Schulsystem
Eine bildungssoziologische Studie der Universität Bern zeigt: Das Schweizer Bildungssystem ist noch weit von einer tatsächlichen Chancengleichheit entfernt. Kinder von MigrantInnen sind bis zu dreimal mehr gefährdet in Sonderschulen unterrichtet zu werden, sind einem zwei- bis dreimal höheren Risiko ausgesetzt keine Lehrstelle zu finden und sind an Schweizer Universitäten stark unterrepräsentiert. Für Rolf Becker, den Leiter der Studie, können solche Übertrittsprobleme mit einer frühen Sprachförderung vermieden werden. Mit einer gezielten Förderung noch vor der Einschulung liessen sich auch die Bildungschancen einheimischer Schulkinder aus sozial benachteiligten Schichten verbessern, so Becker
Abschlussbericht Familienergänzende Kinderbetreuung im Kanton St. Gallen
Zum ersten Mal ist im Kanton St. Gallen die schul- und familienergänzende Kinderbetreuung erhoben worden. Der nun erschienene Abschlussbericht zeigt, dass der Finanzierungsgrad der untersuchten Gemeinden mit der Anzahl an Versorgungsplätzen korreliert. Grössere Gemeinden verfügen so oft über grössere finanzielle Kapazitäten und dementsprechend auch über mehr Plätze. Allgemein verfügt der Kanton über eine gute Versorgungskapazität: Nahezu jedes dritte Kind des Kantons erhält einen Betreuungsplatz. Dieser hohe Versorgungsgrad sei aber vorallem den angebotenen Mittagstischen und Blockzeiten zu verdanken und zeige, dass nebst diesen obligatorischen Angeboten noch ein grosses Potenzial zum Ausbau eines umfassenden berufskompatiblen Betreuungsangebotes bestehe. Das gelte sowohl für den Vorschul- als auch für den Schulbereich, so die Autorinnen. In beiden Bereichen führt übrigens die Stadt St. Gallen das kantonsinterne Ranking an, gefolgt von Rapperswil-Jona im Vorschulbereich und Flawil im Schulbereich
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Wozu Bildung in der frühen Kindheit?
Soeben hat das Universitäre Zentrum für frühkindliche Bildung Fribourg (ZeFF) das Dossier "Wozu frühkindliche Bildung? Was wir wissen, wissen sollten und was die Politik damit anfangen kann " veröffentlicht. Darin geht die Leiterin des Zentrums, Dr. Prof. Margit Stamm, nicht nur der Frage nach, wozu es der Förderung von Kleinkindern bedarf, sondern zeigt auch auf wie wichtig dabei die Qualität ist und wie die Wirkung der Förderung verbessert werden kann. Daraus folgen sechs Empfehlungen an Praxis und Politik
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Soziale Logiken der Benützung von Kinderbetreuungsangeboten in der Schweiz
Die Masterarbeit "Logiques sociales de l'utilisation des structures d'accueil collectif pour la petite enfance en Suisse" von Regula Schlanser (IDHEAP, Lausanne) untersucht die sozialpolitischen Strategien der frühkindlichen Bildung in der Schweiz und deren Wirksamkeit. Ihr Befund: Das Krippenangebot in der Schweiz kann "kaum als effizientes Instrument sozialer Investitionen wirken". Statt sozial benachteiligter Kinder profitieren oft Schweizer Familien der Mittel- und Oberschicht von solchen Angeboten. Einelternfamilien stellen die einzige Risiko-Kategorie dar, die von Krippen profitieren und so sozialpolitische Forderungen an Krippen tatsächlich erfüllen. Die Ergebnisse der Arbeit werden in dem Artikel "Wer nutzt in der Schweiz Kinderkrippen?" in der aktuellen Ausgabe des Magazins "Soziale SIcherheit" des Bundesamtes für Sozialversicherungen besprochen
Zwischenbericht der Stadt Bern zum Frühförderprojekt Primano
Von 2007- 2012 läuft in der Stadt Bern das Pilotprojekt Primano, dass sich die Frühförderung von sozial benachteiligten Kindern zum Ziel gesetzt hat. Nun wurde ein Zwischenbericht veröffentlicht, der die Ergebnisse und Erfahrungen der letzten drei Jahre zusammenfasst. Dieser gibt Grund zur Freude: Das Projekt wurde als sehr wirksam eingestuft und zeigt positive Entwicklungen bei den beteiligten Kindern und Eltern auf
Bundesrat wartet mit der Revision der Kinderbetreuungsverordnung ab und setzt Adoptionsverordnung auf den 1. Januar 2012 in Kraft
Sowohl National- als auch Ständerat haben sich für eine Einschränkung der Bewilligungspflicht und die entsprechende Initiative der Kommission für Rechtsfragen ausgesprochen. Der Bundesrat hat nun verlauten lassen, dass erst die Verabschiedung der Gesetzesänderung durch das Parlament abwarten und erst anschliessend über das weitere Vorgehen bei der Kinderbetreuungsverordnung entscheiden will. Auch die zweite Version des Vorentwurfs für eine neue Kinderbetreuungsverordnung stiess auf massive Kritik: zehn Kantone, fünf Parteien (CSP, CVP, FDP, Grüne und SVP) sowie 19 Organisationen lehnten diesen aus unterschiedlichen Gründen ab. Kritisiert wurden insbesondere:
- die hohe Regelungsdichte
- der fehlende Schutz der vollzeitlich betreuten Kinder
- die unvernünftige oder gar praxisfremde Regelung
- die Rückschritte bei der Qualitätssicherung und beim Kindesschutz
- die angestrebten Professionalisierung/ Zunahme der Bürokratie
Die neue Adoptionsverordnung hingegen tritt am 1. Januar 2012 in Kraft
"Väter sein in der Schweiz" gewinnt den Förderpreis der Stadt Bern
Das Integrationsprojekt "Väter sein in der Schweiz" hat den auf 2'000 CHF dotierten Förderpreis der Stadt Bern gewonnen. Das von Gasim Nasirov und Yohannes Berhane seit Anfangs 2011 angebotene Projekt schliesst an das interkantonale Pilotprojekt von Elternbildung CH und Väternetz.ch „padre-aba-pai Migrantenväter im Gespräch“ an und vereint Migrantenväter der Stadt Bern zu gemeinsamen Gesprächsrunden über Ihre Vaterrolle und die Erziehung ihrer Kinder
Menschenrechte und frühkindliche Bildung in Deutschland- Empfehlungen und Perspektiven
Eine bessere Menschenrechtsbildung in der frühen Kindheit fordern das Forum Menschenrechte und die Deutsche UNESCO-Kommission in einer soeben veröffentlichten Empfehlung. Die pädagogische Praxis deutscher Kindertagesstätten, Kindergärten und anderer vorschulischer Einrichtungen sei bislang zu selten auf die Werte der Menschenrechte ausgerichtet. Vor allem die Qualität der Aus- und Fortbildung müsse in Deutschland steigen, um eine qualitativ hochwertige frühkindliche Bildung zu ermöglichen. "Alle Kinder haben nach der UN-Kinderrechtskonvention das gleiche Recht auf Bildung und sollen gemeinsam lernen. Gleichzeitig sind sie nach ihren Begabungen unterschiedlich zu fördern. Eine menschenrechtsbasierte frühkindliche Bildung muss die wesentlichen Elemente Sprachförderung, Inklusion, kulturelle Vielfalt und nachhaltige Entwicklung enthalten", sagt Dr. Roland Bernecker, Generalsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission
Geförderte Kleinkinder bringen mehr Rendite
20 Minuten, 10. Juni 2011
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