Schweizerische UNESCO-Kommission
Die UNESCO ist die Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation. Ihr Ziel ist die internationale Verständigung und der Friede. Die Schweiz trat der UNESCO 1948 bei. Ein Jahr später wurde auf Beschluss des Bundesrates die Schweizerische UNESCO-Kommission geschaffen. Diese wird seit 1998 von Francesca Gemnetti geführt und ist beim EDA angehängt. Generalsekretärin ist Madeleine Viviani. Das Jahresbudget der Kommission beträgt CHF 500’000.
Aufgabe der 30-köpfigen vom Bundesrat ad personam gewählten Kommission ist es, einerseits die Bundesbehörden zu Themen der UNESCO zu beraten und andererseits die Zivilgesellschaft in geeigneter Form auf die Ziele der UNESCO aufmerksam zu machen.
Die Schweizerische UNESCO-Kommission konzentriert ihre Ressourcen und Aktivitäten auf einige vernetzte Programmschwerpunkte, die sie selber leitet und durchführt. Bei deren Umsetzung bemüht sie sich, Synergien herzustellen und ihre Rolle als Brückenbauerin wahrzunehmen.
Für die Legislatur 2008 - 2011 wurden die sechs folgenden Projekte definiert:
- Frühkindliche Bildung
- Kunst und Bildung
- Bildung für nachhaltige Entwicklung
- Immaterielles Erbe und kulturelle Vielfalt
- Welterbe
- Qualität der Bildung
Mitglieder der Projektgruppe "Frühkindliche Bildung"
- Heinz Altorfer, Stv. Leiter Direktion Kultur und Soziales, Migros Kulturprozent MGB, Zürich, Vize-Präsident der Schweizerischen UNESCO-Kommission, Projektleiter
- Dr. Thomas Baumann, Leiter Bereich eLearning, Pädagogische Hochschule Zürich
- Dr. Dieter Schürch, Professor für Bildungs- und Innovations-Engineering, Universität der italienischen Schweiz, Lugano
- Pierre Varcher, Lehrer, Ausbildner, Genf
Beauftragte der Projektgruppe "Frühkindliche Bildung"
- Beate Eckhardt, Beauftragte für Kommunikation und Projektorganisation
- Dominik Büchel, Beauftragter für Politik und Umsetzung

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